Stuft der Schornsteinfeger ein Heizgerät in die schlechteren Klassen D und C ein, ist meist ein Austausch ratsam.

Neuer Effizienzaufkleber für alte Heizungen

Seit Jahresbeginn 2017 sind Bezirksschornsteinfeger verpflichtet, über 15 Jahre alte Heizgeräte mit einem Effizienzlabel zu versehen. Das Etikett zeigt auf einen Blick, ob ein Gerät unnötig Energie verschwendet und soll Eigentümer dazu anleiten, über eine Modernisierung ihrer Heizungsanlage nachzudenken.
Effizienzlabel enttarnt Energiefresser
Den Aufkleber hat die Bundesregierung bereits Anfang 2016 eingeführt. Bisher wurden die Etiketten jedoch auf freiwilliger Basis ausgestellt. Nun gilt die Kennzeichnungspflicht für alle Heizgeräte, die bereits seit über 15 Jahren ihren Dienst tun. Hausbesitzer mit einem entsprechenden Gerät erhalten das Label automatisch bei der nächsten Prüfung ihrer Anlage durch den Bezirksschornsteinfeger. Zunächst sind damit keine Verpflichtungen für den Eigentümer der Heizanlage verbunden. Mit dem Energielabel möchte der Bund Besitzern alter Anlagen bloß die Vorteile einer Sanierung aufzeigen. Schließlich verbrauchen veraltete Heizungen unnötig viel Energie. Mit dem Einbau eines modernen Heizgerätes dagegen, können Haushalte ihre jährlichen Heizkosten und den Ausstoß an klimaschädlichem CO2 deutlich reduzieren.
Geld vom Staat für die Heizungssanierung
Eine Optimierung der Heizanlage reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern hilft dabei Heizkosten langfristig einzudämmen. Vom Staat gibt’s dafür sogar derzeit konkrete finanzielle Hilfestellung. Seit August 2016 bezuschusst der Bund außerdem den Austausch von Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen.

Titelbild: Stuft der Schornsteinfeger ein Heizgerät in die schlechteren Klassen D und C ein, ist meist ein Austausch ratsam. · © IWO

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